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Erotische Ausbildung

Erotische Ausbildung zum Vorleser

Ich sah ihn an, erkannte, dass er nicht wirklich eine Schönheit war, aber auch nicht schlecht aussah. Als er jedoch den Mund aufmachte, um zu sprechen, war ich fasziniert. Er hatte definitiv eine erotische Stimme. Ich stellte mir vor, er würde meine Erotikgeschichten vorlesen, denn ich selbst habe nicht wirklich eine gute Stimme. Während er noch den Schreibstil meiner Sexgeschichten lobte, überlegte ich, wie ich zu einer Zusammenarbeit mit ihm kommen könnte. Gib dir einen Ruck, Lilli, forderte ich mich selbst auf. Und dann sprang ich ins kalte Wasser.

´Kann ich Ihre Telefonnummer haben?´, platzte ich heraus. Diplomatie war noch nie meine Stärke. Entsprechend verwirrt sah er mich an.

´Ich meine, Sie haben eine sehr gute Vorleser-Stimme´, bemühte ich mich, schnell zu erklären, worum es mir ging.

´Vielleicht gibt es die Möglichkeit einer Zusammenarbeit?´ Erwartungsvoll sah ich ihn an. Er grinste. Lässig nahm er eine Visitenkarte aus seinem scheinbar maßgeschneiderten Anzug und überreichte sie mir. Oliver. Ja, das passte. Oliver hatte einen verheißungsvollen Klang.

´Es wäre schön, von Ihnen zu hören.´, sagte er mit diesem Brummen, das mich zum Beben brachte und Er nahm das von mir signierten Buch und ging. Ich musste mich stark konzentrieren, um mich auf das Autogrammeschreiben zu konzentrieren. Keine 24 Stunden später schickte ich ihm eine Mail. Mir ging seine erotische Stimme nicht mehr aus dem Kopf und ich stellte es mir wunderbar vor, geile Erotikgeschichten von ihm vorgelesen zu bekommen. Sicherlich dachte ich dabei auch an den werbewirksamen Effekt, wenn er meine erotischen Storys vor dem passenden Publikum zum Besten gab. Ich machte ihm in der Mail also diesbezüglich einen Vorschlag. Dann begann das Warten. Ganze sieben Tage ließ er mich schmoren. Ich hatte die Hoffnung bereits aufgegeben, ihn als erotischen Vorleser zu gewinnen, und dachte bei mir, dass meine vorschnelle Art sich wieder einmal nicht auszahlte. Manchmal überrannte ich die Menschen einfach mit meinen Ideen. Doch dann fand ich seine Antwort in meinem Posteingang und die Erklärung, er wäre auf Geschäftsreise gewesen, schien mir schlüssig. Er bat um ein Treffen in einem Café, um alles weitere zu besprechen, fand meine Idee jedoch äußerst reizvoll.

Aufgeregt und ein bisschen übertrieben aufgestylt traf ich ihn einige Tage später in einem kleinen Bistro in der City. Wir hatten sofort einen Draht zueinander und seine tiefe Erotikstimme brachte alles in mir zum Schwingen. Ich schlug vor, direkt zu testen, ob er sich als Vorleser für erotische Storys eignen würde.

´Hier?´, fragte er entsetzt.

´Das kann ich nicht!´, rief er aus.

Ich grinste wegen seiner Schüchternheit, nickte jedoch zustimmend. Schließlich war es für ihn das erste Mal, dass er erotische Geschichten vorlesen würde. Sollte ich diesen fremden Mann, sollte ich Oliver mit zu mir nach Hause nehmen? Meine innere Stimme nickte begeistert, aber ich fürchtete, sie wäre von Olivers dirty Stimme schwer beeinflusst. Kopf gegen Gefühl, Gefühl gegen den Kopf. Es gewann das Gefühl.

Als wir es uns bei mir zu Hause auf dem Sofa gemütlich gemacht hatten, ich eine Tasse Tee zum Ölen der Stimme bereitgestellt hatte, begann seine Ausbildung zum erotischen Vorleser. Ich ließ ihn seine Lieblingsgeschichte aus meinem Buch vortragen, aber irgendwie wollte der Funke nicht überspringen. Oliver wirkte verkrampft, ich war plötzlich von seinem Vorlesen gelangweilt. Irgendetwas lief hier völlig schief.

´Entspann dich!´, forderte ich ihn auf, aber das ist einer der unsinnigsten Befehle, den man geben kann. Entsprechend funktionierte das Entspannen auch nicht. Oliver musste die Enttäuschung in meinen Augen erkannt haben und so schlug er vor, uns einfach ein wenig zu unterhalten. Wir begannen, über erotischen Vorlieben zu reden, und je intensiver unser Gespräch wurde, umso erregter wurde ich. Inzwischen fand ich Oliver mehr als sympathisch. Meine Lust war geweckt. Auch er wurde lockerer, zog sich das Jackett aus, lümmelte lässig in meinem Sofa, trank Tee und hatte plötzlich genau die Ausstrahlung, die ich mir für meinen erotischen Vorleser wünschte.

´Lies!´, ermunterte ich ihn und reichte ihm erneut mein Buch. ´Jetzt bist du genau in der richtigen Stimmung.´

Oliver nahm das Buch und las mit seiner tiefen Bassstimme das erste Kapitel. Unweigerlich rutschte ich näher an ihn heran, suchte seine Nähe. Das Vibrieren, ausgelöst durch seine Stimme, hatte wieder Besitz von meinem Lustzentrum ergriffen. Während Oliver erotische Geschichten vorlas, spielte er wie nebenbei in meinen Locken. Seine Stimme streichelte meine Seele, seine Hand meinen Nacken. Ich weiß nicht, was mich mehr erregte. Ich wollte, dass er mit beidem fortfuhr. Je intensiver er mich streichelte – und inzwischen wanderte seine Hand überallhin – und seine Finger auf mir spielten, umso schöner, geiler und erotischer las er meine Erotikgeschichten.

Wir trafen uns in den folgenden Wochen viele Male. Immer wieder setzte dieses Phänomen ein, dass er geile Erotikgeschichten nur dann wirklich erregend vorlesen konnte, wenn gleichzeitig seine Hand auf meinem Körper tanzte. Obwohl ich dabei stets feucht wurde und meine Geilheit ins Unermessliche stieg, landeten wir nie zusammen im Bett. Ich hatte Angst, die Magie der Lust, die in diesen Vorlesestunde lag, zu zerstören, wenn ich daraus rein körperlichen Sex machen würde. Allerdings fiel mir auch keine Lösung ein, wie ich meinen erotischen Vorleser Oliver für Signierstunden in Buchhandlungen einsetzen sollte, wenn er nur dann wirklich sexy lesen konnte, sobald seine Hand mich gleichzeitig erregte. Als ich ihn darauf ansprach, schlug Oliver vor, wir könnten ja beide hinter einem Tisch sitzen, sodass nicht zu sehen wäre, was seine Hand unter dem Tisch trieb. Die Vorstellung war reizvoll und moralisch verwerflich zugleich. In mir haderte meine gute Kinderstube mit meiner Lust auf diesen Kick. Wie immer gewann das Gefühl.

Bei der ersten Autogrammstunde in einem kleinen Buchladen wollten wir unser neues Vorleser-Konzept ausprobieren. Ich war aufgeregt wie ein Kind bei seiner Einschulung. Während wir also beide hinter dem Tisch saßen, der frontal zu unserem Hörerpublikum aufgebaut war, stellte ich Oliver als meinen neuen erotischen Vorleser für meine Sexgeschichten vor. Als er begann, mit seiner wundervollen Bassstimme die Erotikstorys vorzulesen, ging ein Raunen durch das Publikum. Gerade die anwesenden Frauen reckten die Köpfe und ließen sich sofort von dieser leicht schmutzigen, erotisierenden Stimme gefangen nehmen. Er hatte sie in seinen Bann gezogen. Alle. Auch mich.

Wenngleich mich aktuell eher seine Finger in den Wahnsinn trieben, die meinen Oberschenkel heimlich unter dem Tisch hinauf krabbelten und gezielt auf meiner Lustperle liegen blieben. Ich musste mich zusammenreißen, um kein Stöhnen von mir zu geben. Ich musste atmen, um nicht vor lauter aufgestauter Lust zu ersticken. Die Vorlesestunde schien unendlich zu dauern und ich fürchtete bereits, feuchte Spuren auf meinem Sitz zu hinterlassen, als Oliver zum Ende kam. Das Publikum klatschte frenetisch und die anschließende Autogrammstunde dauerte wesentlich länger als sonst, denn fast alle Frauen wollten auch von Oliver eine Signatur.

In diesem Moment wusste ich, dass wir eine lange gemeinsame Reise vor uns hatten. Ich wusste, das Abenteuer mit meinem erotischen Vorleser hatte begonnen.

Von Lilli