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Girl sucht sich ein Chat-Date
Vorher habe ich noch nie..

Meine erste Chatbekanntschaft

Als ich mich auf der Flirtbörse angemeldet hatte, war ich gerade sehr verzweifelt und suchte dringend nach Bestätigung. Ich war nun schon seit 2 Jahren Single, fühlte mich unattraktiv und nicht begehrenswert und hatte die Nase von langweiligen Clubbesuchen am Samstagabend voll.

Meine Freundin, ebenfalls 28 wie ich, hatte auf einem dieser zahllosen Kontakt-Portale ihren neuen Lover online kennengelernt. Er war keine Schönheit, aber die beiden waren verliebt und es war eine dieser romantischen Dating-Geschichten, über die alle erzählen, die ich aber nie geglaubt habe. Warum also nicht, dachte ich mir, und loggte mich mit dem lateinischen Namen meiner Lieblingsblume viola_tricolor ein.

Jemanden online kennenlernen zu können hat schließlich auch Vorteile, redete ich mir ein. Man kann sich auf diesen Kontakt-Portalen ja quasi seinen Traummann heraussuchen, dachte ich zumindest. Nach dem mühsamen Ausfüllen meines Profils und den Angaben, was ich suchte, blieben gerade einmal 21 Männer von angeblich zig-tausenden übrig, die mir die Flirtbörse zuordnete.

Irgendwie war ich enttäuscht, obwohl 21 mehr waren als ich die letzten 2 Jahre getroffen hatte. Das Portal schlug vor, den Männern eine Nachricht zu schreiben oder mich einmal im Flirt-Chat umzusehen. Ich konnte mir nicht vorstellen, was ich in so einem Online-Chat schreiben sollte und wie das alles überhaupt funktionierte, als die ersten Nachrichten bei mir eintrafen. Neue Frauen wurden offensichtlich separat promotet und so trudelten immer mehr dieser Erstkontakt-Anfragen bei mir ein.

Von niveaulosem und hemmungslosem Sofortflirten bis zu Einzeilern, in denen die Hälfte noch falsch geschrieben war, wurde ich bombardiert und quälte mich durch die Nachrichten. Langsam bedauerte ich, mich hier angemeldet zu haben. Das Kennenlernen im Chat schien mir noch unmöglicher als bei einem meiner Samstagabend-Clubtouren. Ich loggte mich wieder aus. Das war irgendwie wohl doch nicht meine Welt.

Völlig überfordert und frustriert ließ ich das Portal ein paar Tage in Ruhe. Doch als ich an einem Sonntagnachmittag wieder einmal allein zu Hause herumsaß und die Einsamkeit mich überfiel, startete ich einen neuen Versuch. Ich sah anhand der zahllosen Online-Personen, dass Chat Dating sonntags wohl die Freizeitbeschäftigung Nummer 1 war, schenkte mir ein Glas Rotwein ein und legte los. Es war leichter als gedacht, denn das Portal machte einem nicht so versierten Internetneuling wie mir die Bedienung des Flirt-Chats enorm einfach. Mutig vom Alkohol flirtete ich darauf los und ließ mir ein wenig Honig um meine einsame Seele schmieren. Immer wenn ich mir das Profil desjenigen, mit dem ich gerade online gechattet hatte, ansah, fielen meine Hoffnungen jedoch wie Karten eines Kartenhauses zusammen. Doch dann passierte es.

´Hallo wildes Stiefmütterchen´, schrieb er und ich musste grinsen, denn er war der erste, der nicht fragte, ob ich einen Dreier suchte - wegen viola_TRICOLOR. Diese Assoziation hatte ich bei der Wahl des Namens nämlich nicht bedacht. Leo - so hieß mein Chat-Flirt - ging zwar direkt ziemlich ran, aber auf eine Art, die mich interessierte. Er neckte und provozierte mich, ließ nicht locker, wenn ich versuchte, seinen Fragen auszuweichen, und nannte mich ´wilde Blume´, weil er Stiefmütterchen so hausbacken fand und mein Foto dem nicht entsprach, meinte er.

Mit dem zweiten Wein wurde unser Gespräch freier und aus dem süßen Flirt wurde ein Erotikchat. Es begann damit, dass er sich freimütigerkundigte, welche Unterwäsche ich trug, und als ich ihn herausforderte, woher er wüsste, dass ich überhaupt welche an hatte, waren wir in heiße sexuelle Vorstellungen verstrickt, die mir die Feuchtigkeit zwischen die Oberschenkel trieb. Unser erotisches Chatten wurde immer intensiver und plötzlich fragte Leo:

´Soll ich vorbeikommen und deinen Hunger mit meiner Zunge stillen? Du kriegst nicht mehr. Nur meine Zunge.´

Meine Pussy pochte sofort in heftigem Stakkato. Ich schluckte den restlichen Rotwein hinunter und noch bevor ich wusste, was ich tat, schrieb ich zurück:

´Das wäre schön.´

´Das WIRD schön, wilde Blume. Gib mir deine Adresse.´

Mir stockte der Atem. Ich kannte den Mann nicht, wusste kaum etwas über ihn, ich konnte einem Fremden doch nicht meine Adresse geben und überhaupt musste ich erst aufräumen und mich stylen und fertig machen und…..Wasser trinken. Ich fing mit dem letzten an.

´Angst?´, fragte er im Chat.

´Ja´, gab ich zu.

Er schickte mir die Kopie seines Ausweises und obwohl ich wusste, dass dieser natürlich gefälscht sein konnte, nannte ich ihm meine Straße und Hausnummer.

Du musst verrückt sein, schimpfte ich mit mir selbst, während ich die 30 Minuten, die er anvisiert hatte, um bei mir zu sein, nutzte, um mich mit ein wenig Make-up, Parfum und einem hübschen Kleid zurecht zu machen. Ich kochte Kaffee, fuhr mir zum 100.Mal mit den Fingern durch meine wilde Naturkrause und dann klingelte es. Lässig lehnte ich im Türrahmen - zumindest hoffte ich, es würde relaxt aussehen, denn eigentlich kämpfte ich um mein Gleichgewicht, als ich den gut aussehenden Mann mit dem Dreitagebart die Treppe heraufkommen sah. Er strahlte mich an. Süffisant. Keck. Und unglaublich sympathisch.

Mein zaghaftes ´hallo´ erwiderte er mit einem langen Kuss und gab mir ein Versprechen seiner Zunge, dass diese Nacht meine werden sollte. Seine Leidenschaft war so fordernd, so deutlich und so klar, dass ich nur noch meinen Körper spürte, der zu ihm wollte. Leo war meine erste Chatbekanntschaft und ich war leichtsinnig dem Erotikchat gefolgt, doch was er dann mit seiner Zunge machte, als ich nackt und offen vor ihm lag, machte all meine Zweifel zunichte.

Gierig und zärtlich zugleich lösten seine Intimküsse eine Hitzewelle nach der anderen in mir aus. Ich bin eigentlich keine Frau, die man schnell rum und schon gar nicht schnell zum Höhepunkt kriegt. Leo jedoch hielt, was er in unserem Erotikchat versprochen hatte und so kam ich in dieser Nacht mehrmals. Erst am frühen Morgen hatte ich genug von seinen Pussy-Küssen und wollte den ganzen Mann spüren.

Seinen Widerstand (´Hey wilde Blume, das hatten wir nicht ausgemacht!´) brach ich schnell und so kam ich Montagmorgen viel zu spät zur Arbeit, aber mit einem Dauergrinsen auf dem Gesicht.

Von viola_tricolor